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27.03.2019

 

 

Bericht aus der Gemeinderatsitzung Maroldsweisach
 
 
Beschaffung eines TSF-W für die Freiwillige Feuerwehr Ditterswind
 
Für die Feuerwehr Ditterswind steht die Anschaffung eines Tankspritzenfahrzeugs (TSF) an. Hierzu wurde in der Sitzung des Marktgemeinderates Maroldsweisach am Montagabend im Rathaus ein entsprechender Beschluss gefasst.
 
„Das derzeitige Fahrzeug der Feuerwehr Ditterswind, es handelt sich um eine LF 8, ist Baujahr 1982 und damit das älteste Löschfahrzeug im Gemeindegebiet“, sagte Bürgermeister Wolfram Thein (SPD). Dieses Fahrzeug hatte vorher schon die Feuerwehr Maroldsweisach. Nach seinen Worten, solle eine Struktur in das Feuerwehrwesen der Gemeinde gebracht werden und auch kleine Feuerwehren würden ausgestattet. „Schließen wollen wir Feuerwehren keinesfalls.“ Er gab Hinweis auf schon vorhandene Feuerwehrgruppen, die Standortwehren zugeordnet wurden. „Da die Birkenfelder als Löschgruppe mit den Ditterswindern zusammen gehen war es für uns leichter dieser Anschaffung zuzustimmen“, sagte der Bürgermeister. Er stellte fest, dass von der Feuerwehr Ditterswind keine überzogenen Forderungen hinsichtlich eines Einsatzfahrzeuges an die Gemeinde herangetragen wurden. Auch könne vieles der Beladung vom alten Fahrzeug in das neue übernommen werden. Wie Wolfram Thein sagte, habe auch Kreisbrandrat Ralf Dressel der Anschaffung eines TSF-W zugestimmt. Um in eine bessere Förderung zu kommen, sollte ein baugleiches Löschfahrzeug zusammen mit der Gemeinde Wartmannsroth bei Hammelburg ausgeschrieben werden. „Dadurch wird von der Regierung von Unterfranken ein höherer Fördersatz gewährt“, sagte der Bürgermeister. Es sollte ein 7,5-Tonner sein, wie mit dem örtlichen Feuerwehrkommandanten abgesprochen. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf etwa 140.000 Euro, wobei derzeit eine Förderung von 38.900 Euro in Aussicht stünde. Außerdem werde sich der Feuerwehrverein Ditterswind mit einer Summe von 10.000 Euro beteiligen.
 
Gemeinerat Stefan Böhm (JCU) bemängelte, dass man über die geplante Anschaffung des Feuerwehrfahrzeuges schon vorher hätte mal im Gemeinderat sprechen sollen, nicht erst, wenn alles schon „gelaufen“ ist. „Ich finde es nicht so gut, wenn wir davon erst aus der Zeitung erfahren“, kritisierte er. Bürgermeister Thein und Verwaltungsleiter Renè Schäd erläuterten die Modalitäten und baten um Verständnis. „Ich sehe das nicht so, auch wenn ich das Vorhaben unterstütze“, konterte Böhm. Auf Frage von Gemeinderat Eberhard Vogel (CSU) sagte der Bürgermeister, dass Überlegungen das Feuerwehrhaus in Ditterswind umzubauen schon einige Zeit bestünden. Nun, mit dem neu anzuschaffenden Auto könne man den Platzbedarf und dem Umfang eines möglichen Umbaus besser einschätzen. Zweiter Bürgermeister Harald Deringer (CSU) fragte, ob das alte Auto „wirtschaftlich kaputt“ sei. Es fahre schon noch aber aufgrund des Alters seien Reparaturen schwierig und das Auto werde verkauft. Für Birkenfeld würde zur gegebenen Zeit auch über die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs nachgedacht, antwortete Wolfram Thein auf die Frage von Gemeinderätin Doreen Büschel (JB). Nachdem Thein die Fördersätze auf Wunsch von Gemeinderätin Ramona Schrapel (SPD) erläutert hatte, beschloss das Gremium einstimmig die Anschaffung des genannten Fahrzeugs und beauftragte die Verwaltung das abzuwickeln.
 
Bauanträge/Bauvoranfragen
Vorgestellt wurde vom Bürgermeister und Renè Schäd die Änderungsplanung für das Mehrzweckgebäude in Hafenpreppach. „Die Sanierung des Mehrzweckgebäudes Hafenpreppach war schon häufiger Gesprächsstoff bei Bürgerversammlungen und im Gemeinderat und es wurden schon Planungen vorgestellt“, erläuterte Bürgermeister Thein. Dazu gab es aber verschiedene Ansichten bei den Bürgern. Bei einem Treffen mit Vereinsverantwortlichen wegen der künftigen Nutzung, auch unter Einbeziehung eines Architekten, wurde alles noch mal erörtert. „Ich denke, wir haben nun eine Planung die allen Ansprüchen gerecht wird“, hoffte der Bürgermeister. Es gebe auch ein Gesamtkonzept in die Zukunft. Dazu sagte Verwaltungsleiter Renè Schäd, dass die Gesamtkosten für die ursprüngliche Planung 270.000 Euro betragen hätten. Nach der Umplanung stünden Gesamtkosten von 390.000 Euro im Raum. „Das ist erst einmal erschreckend“, sagte Schäd. Von der Regierung von Unterfranken sei eine Förderzusage in Höhe von 140.000 Euro da, aber es müsse noch ein Änderungsantrag gestellt werden. Allerdings dürfe man die Maßnahmen schon jetzt ausschreiben. Gemeinderat Helmut Berwind (SPD) fand es gut, dass bei der Planung alle Vereine von Hafenpreppach mit einbezogen wurden und bat seine Ratskollegen um Zustimmung. Beim Behinderteneingang, bzw. der betreffenden Rampe, vermisste Gemeinderat Günter Freß (FW) eine Überdachung. Die Umbaumaßnahme dürfte im Frühjahr fertig sein sagte der Bürgermeister auf Frage von Gemeinderätin Heidi Müller-Gärner (JCU), da zum Jahresende 2020 die Schlussrechnungen vorliegen müssen. Irgendwelche Ungereimtheiten seien nicht zu erkennen, entgegnete Thein auf Frage von Gemeinderat Dieter Hepp (CSU). Einstimmig fiel der Beschluss für die Maßnahme Mehrzweckgebäude Hafenpreppach aus.
 
Informationen des 1. Bürgermeisters
Informatorisch gab der Bürgermeister bekannt, dass weiterhin verhindert werden soll, dass die Stromtrasse kommt. Deswegen habe man einen Termin beim Bundeswirtschaftsministerium. Eine Stellungnahme zum neuesten Entwicklungsplan habe man abgegeben. Aus gegebenem Anlass wies Bürgermeister Wolfram Thein darauf hin, dass der Einsatz des Citybusses von Maroldsweisach nach Ebern für Menschen gedacht sei, die nicht mobil seien. Auch könne man sich zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ anmelden.
 
Helmut Will



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