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17.10.2018

 

Bericht aus der Gemeinderatssitzung Maroldsweisach
 
 
Die Einführung einer Grundgebühr zur Deckung der verbrauchsabhängigen Betriebskosten der Entwässerungs- bzw. Abwasserbeseitigung wurde beschlossen. „Wir sind verpflichtet, alle vier Jahre nachzukalkulieren und es wurde eine leichte Unterdeckung festgestellt“, sagte Bürgermeister Wolfram Thein (SPD). Die letzte Kalkulation habe im Jahr 2009 stattgefunden.
 
„Es stehen zwei Alternativen zur Verfügung“, sagte der Bürgermeister. Einmal wäre das die Erhöhung der Verbrauchsgebühr oder die Einführung einer Grundgebühr. Dafür habe sich die Verwaltung ausgesprochen, auch andere Kommunen rechneten nach diesem Prinzip ab, so Thein. Der Vorteil ist nach seinen Worten, dass auch Wenigverbraucher damit erreicht würden und alles so gleichermaßen auf alle Schultern der Verbraucher verteilt sei. „Wir haben knapp 1000 Hausanschlüsse, 920 davon haben einen Anschluss mit 2,5-Kubikmeter Nenndurchfluß“, sagte Wolfram Thein. Beschlossen wurde die Einführung einer Grundgebühr, die für Verbraucher mit einen Nenndurchfluß von 2,5 Kubikmeter mit 48 Euro im Jahr berechnet wird. Bis sechs Kubikmeter beträgt die Gebühr 51 Euro, bis zehn Kubikmeter 54 und über zehn Kubikmeter 57 Euro pro Jahr. Soweit Wasserzähler nicht eingebaut sind wird der Nenndurchfluss geschätzt. Für Grundstücke mit Kanalanschluss aber ohne Wasseranschluss wird eine Grundgebühr von 48 Euro pro Jahr erhoben.
 
Der Gemeinderat legte auch die Kindergartenbedarfsplanung fest. Für insgesamt 149 Kinder werden Plätze vorgehalten. Wie Bürgermeister Wolfram Thein (SPD) hierzu ausführte, habe die Planung für das nächste Kindergartenjahr, September 2018 bis August 2019, ergeben, dass 75 Regelkinder, 46 Schulkinder und 28 Krippenkinder berücksichtigt werden müssen. So wurde beschlossen, dass 28 Plätze für Kinder unter drei Jahren und 75 Plätze für Regelkinder im Alter von drei bis sechs Jahren altersgeöffnet sind und 46 Plätze für Schulkinder der Grundschule zur Verfügung stehen.
 
 Eine Diskussion löste der Beschluss über das Förderwesen in der Gemeinde aus, worüber bereits in der Gemeinderatssitzung am 24. September 2018 gesprochen wurde und wo man sich geeinigt hatte, eine feste Fördersumme von 5000 Euro für Ortsjubiläen ab 750 Jahren zu gewähren. Trotzdem wollte Gemeinderat Helmut Berwind (SPD) aus Hafenpreppach, dass auch Vereine mit Fördermitteln bedacht werden. „Vereine sind wichtig und sind beleben unsere Gemeindeteile“, sagte er. Dem hielt Bürgermeister Wolfram Thein entgegen, das es ein Problem wäre aufgrund der zu Rede stehenden Förderung auch Vereine zu berücksichtigen. „Für Vereine haben wir ja schon die Jugend- und Vereinsförderung“, sagte der Bürgermeister, was Gemeinderat Günter Freß (FW) unterstützte.. So wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass für Ortsjubiläen ab 750 Jahre im Turnus von 25 Jahren es einen einmaligen Zuschuss von 5000 Euro gibt, der den jeweiligen Festausschuss zur Verfügung gestellt wird. Diese Förderung gilt ab sofort, ausgenommen davon sind reine Vereinsfeste bzw. Vereinsjubiläen. Als Klausel wurde noch aufgenommen, dass die Höchstförderung von 5000 Euro nur bei Jubiläen gezahlt wird, die über drei bis vier Tage gehen. Bei weniger Tagen wird die Summe entsprechend angepasst. Bei der Gegenstimme von Gemeinderat Stefan Böhm wurde das so beschlossen.
 
Bürgermeister Wolfram Thein gab bekannt, dass am 25.10.18 eine Bürgerversammlung in Hafenpreppach stattfindet. Er bat das Gremium sich Gedanken zu machen, welche Bürgerinnen und Bürger mit besonderem Engagement für die Gemeinde bei der Jahresschlusssitzung geehrt werden sollten. An Buß- und Bettag ist die Verwaltung geschlossen und auch Anfang Dezember wird das an einem Tag der Fall sein, wenn die EDV-Umstellung erfolgt. Gemeinderat Helmut Berwind wies noch darauf hin, dass ein Bürger in Hafenpreppach sich am Standort des Altkleidercontainers stört. Gemeinderat Günter Freß sagte, dass es in Hafenpreppach offensichtlich für Zusteller Probleme gebe einige Anwesen zu finden, was an der Beschilderung liegen soll.
 
 

 



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