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26.04.2019

 

 

 
Bericht aus der Bauausschussitzung
 
MAROLDSWEISACH Ortseinsichten beherrschten am Freitag die Bau- und Umweltausschusssitzung in Maroldsweisach. Um anonyme Baumbestattungen ging es im Kirchenfriedhof in Maroldsweisach. Laut Bürgermeister Wolfram Thein soll der Wunsch von Bürgern um einen neu gepflanzten Baum ein Ring von Urnengräbern entstehen, im dem anonym Angehörige beerdigt werden können. Bauhofleiter Gerd-Peter Schmidt erklärte die „Anonymität“ damit, weil man verhindert will, dass wieder Blumengestecke im Rasen gesteckt werden, die dann der Bauhof entfernen muss.
 
In der Vorstadtstraße in Maroldsweisach, der früheren Huzzelgasse, stehen gegenüber dem Spielplatz noch zwei Linden, deren Wurzeln mittlerweile die anliegenden Häuser und Straße beschädigen. Man kam überein, im Herbst die beiden Bäume zu fällen und den Gehweg zu pflastern.
 
Die Zufahrt zur Bahnhofstraße von der Bundesstraße B 279 wird es künftig nicht mehr geben. Seit Jahren ist bekannt, wie gefährlich die Ausfahrt am Anwesen Hepp in die Bundesstraße ist. Nachdem nun auch die Straße sanierungsbedürftig erscheint, entschied der Bauausschuss, die besagte Zufahrt zu sperren. Die Zufahrt zum Bauhof und ehemaligen Bahnhof ist dann nur noch über den Gabelsmühler Weg möglich.
 
Der Bauausschuss begab sich dann nach Gresselgrund, um über eine Beleuchtung des Schulweges vom Aussiedlergebiet Richtung Gemeinfeld zum Schulbushäuschen im Kernort von Gresselgrund zu beraten. Bürgermeister Thein schlug vor, bei den Aussiedlern eine zweite Haltstelle einzurichten, damit die vier Kinder dort einsteigen können und nicht die gefährliche Strecke auf der Ortsverbindungsstraße nutzen müssen. Gefährlich sei es besonders im Winter, die Strecke bei Dunkelheit und Schnee zu benutzen. Der Vorschlag wurde auch von den anwesenden Eltern als gut empfunden.
 
Um eine Schulwegbeleuchtung ging es auch in Allertshausen, wo die Kinder aus der Siedlung am Fuß des Zeilbergs über den Weisachgrund das Buswartehäuschen im Kernort erreichen. Die Mitglieder des Bauausschusses fanden den finanziellen Aufwand nicht angemessen und lehnten eine Beleuchtung ab, nachdem am Ende der Bebauungen bereits Ortsleuchten stehen. Ein Gremiumsmitglied meinte, wenn Bedarf ist, sollte den Schülern eine Taschenlampe und eine Warnweste zur Verfügung gestellt werden.
 
Der Zeltplatz in Dürrenried wurde vom Naturpark Haßberge erstellt und der Marktgemeinde Maroldsweisach übereignet. Er ist nun in die Jahre gekommen und die Einrichtung passt nicht mehr in die heutige Zeit. Die Sanitäranlagen, die Toiletten als Plumpsklo und die Waschgelegenheiten im Freien, entsprechen nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Nachdem nur die Möglichkeit besteht, Zeltplatz erhalten oder schließen, soll in nächster Zeit ein Nutzungskonzept mit Kostenermittlung erfolgen.
 
Nachdem in Wasmuthhausen kein Bauplatz mehr vorhanden ist und auch Leerstände nicht mehr da sind, will man in Anschluss der Siedlung „Schwarzäcker“ weiteres Baugebiet erschließen. Dies wird aber nur möglich sein, wenn die Gemeinde dem Eigentümer eine Tauschfläche anbieten kann.
 
Um die Kellerrechte hinter der Siedlung am „Mardersberg“ mit dem Vorplatz in Hafenpreppach ging es abschließend, weil vier Vereine einen Antrag auf Ausbau gestellt haben. Wie zu erfahren war, gibt es zwar Kellerrechte, sie sind aber nicht notariell festgehalten. Der Grund unter den Kellern und der Vorplatz sind Gemeindeeigentum. Der Vorplatz soll künftig auch als Festplatz dienen. Das Gremium schlug vor, dass die Jagdgenossenschaft den Ausbau übernimmt und die Gemeinde sich mit den üblichen 25 Prozent an den Baukosten beteiligt.
 
Die Sitzung wurde im Rathaus weitergeführt, wo Geschäftsführer Rene` Schäd und Andre Grüner fünf Baugesuche erläuterten. Darunter befanden sich eine Erweiterung des Altenheims Klinger in Maroldsweisach, der Orangerieumbau am Schloss in Hafenpreppach und der geplante Kinderwagenabstellplatz am Kindergarten in Maroldsweisach. Alle Baugesuche wurden wohlwollend behandelt.
 
Der letzte Tagesordnungspunkt betraf die Flächenbegrenzung von Freiflächenphotovoltaikanlagen im Gemeindegebiet. Bis jetzt gibt es auf gut 53 Hektar Solarparks in Hafenpreppach, Maroldsweisach, Dürrenried, Birkenfeld und Allertshausen. Dies sind 1,87 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche von insgesamt 2 858 Hektar. Der Bauausschuss beschloss, künftig 15 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche pro Gemarkung zuzulassen. Dies sind vier Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche in der Marktgemeinde Maroldsweisach. Schmidt
 


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