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13.06.2018

 

Bauausschuss Maroldsweisach
 
Von Helmut Will
 
Maroldsweisach – Ein umfangreiches Programm hatte der Bauausschuss der Gemeinde Maroldsweisach am Freitagnachmittag absolviert. Acht Ortseinsichten standen auf der Tagesordnung. Am Kindergarten in Maroldsweisach wird es künftig Park- und Halteverbote geben, weil uneinsichtige Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen oder abholen, den Schulbus behindern und mitunter fast kein Durchkommen im Bereich des Kindergartens sei.
 
Es werden ausgewiesene Flächen nur für Busse gekennzeichnet und auf der dem Kindergarten gegenüberliegenden Straßenseite wird ein absolutes und zeitlich beschränktes Halteverbot erlassen. Weiter erläuterten Bürgermeister Wolfram Thein (SPD) und Elisabeth Endreß, Leiterin der Einrichtung, dass die Kindertagesstätte (Kita) an räumliche Grenzen stoße. „Hier müssen wir eine längerfristige Lösung finden“, sagte sie. Auch wäre eine geschützte Fläche notwendig, wo Eltern die Kinderwägen abstellen können. Andre Grüner, Leiter des Bauamtes Maroldsweisach, machte hierzu Vorschläge, die nun mit allen Beteiligten besprochen und möglichst umgesetzt werden sollen. Am Wolfsgrund in Maroldsweisach wurden Grundstücke besichtigt, für die bereits ein Bebauungsplan vorliegt, wie der Bürgermeister sagte. Die Flächen gehören drei verschiedenen Eigentümern. „Interesse an einer Bebauung wurde hier noch nicht gezeigt“, sagte Bürgermeister Wolfram Thein. Dazu erläuterte Geschäftsleiter Renè Schäd, dass er es für sinnvoll hielte, wenn der Bebauungsplan für diese Flächen zurückgenommen wird, weil es sonst Probleme geben könnte, wenn man woanders einen Bebauungsplan ausweisen möchte. „Es kann sein, dass das Landratsamt dann sagt erst solle mal das Gelände erschlossen werden, für welches bereits der Bebauungsplan vorliegt.“ Andre Grüner verwies noch auf das „Ökokonto“, wegen Ausgleichsflächen, was für Maroldsweisach ganz gut wäre. Der Gemeinderat wird sich wohl demnächst mit diesem Thema befassen.
 
„Das Feuerwehrhaus in Eckartshausen ist in die Jahre gekommen“, sagte Andre Grüner und zeigte den Mitgliedern des Bauausschusses verschiedene Schäden am Außenputz und in den Holzfeldern. „Hier muss was gemacht werden, es soll ja auch etwas hübsch aussehen“, so Grüner. Angebote wären schon eingeholt, die im nichtöffentlichen Teil der Sitzung besprochen wurden. Bürgermeister Wolfram Thein zeigte sich zufrieden, wie in der ehemaligen Schule in Eckartshausen die Toilettenanlagen mit Eigenleistung der Dorfgemeinschaft hergerichtet wurden, wofür er seinen Dank aussprach. 130 Stunden Eigenleistung wurden eingebracht, sagte einer der freiwilligen Helfer. Eingebaut werden müsse noch eine Tür, die schon bereit stehe, so Grüner. In Wasmuthhausen wurde für die Mehrzweckhalle, ein umzäuntes Spielfeld und einen noch zu errichteten Backofen 208.000 Euro in die Hand genommen, erläuterte vor Ort der örtliche Gemeinderat Eberhard Vogel. 50.000 Euro stünden noch aus. Dazu der Bürgermeister: „Wir befinden uns im geplanten Finanzrahmen.“ In Ditterswind hat der „Zahn der Zeit“ am alten Feuerwehrgerätehaus genagt, welches direkt an das dortige Schloss anschließt. Bürgermeister Thein sagte, dass der Schlossbesitzer Interesse habe, dieses alte Gebäude zu erwerben. Die Tendenz war im Gremium zu erkennen, das Gebäude zu veräußern. Die Einfassungen von Gräbern am Friedhof Ditterswind haben sich teilweise gesetzt. Um alles wieder herzurichten, würde es 130 Euro pro Grab kosten, sagte Andre Grüner. „Die Kosten würde die Gemeinde übernehmen“, so der Bürgermeister. Allerdings soll zunächst bei einer Bürgerversammlung geklärt werden, ob die Grabbesitzer damit einverstanden sind. Ein Lob hatte der Bürgermeister für den Fortgang der punktuellen Dorferneuerung in Birkenfeld. Im Sitzungssaal wurden dann noch die Förderprogramme der Gemeinde vorbesprochen. Einen Beschluss dazu kann nur im Gemeinderat gefasst werden. Die Tendenz geht dahin, diese bis zum 31.12.2021 zu verlängern. In einigen Punkten sollen diese der Hofheimer Allianz angeglichen werden.
 


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